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Straub Beutin Architekten - Projekte
Bild Kirche des Heiligen Franziskus

Kirche des Heiligen Franziskus

Realisierungswettbewerb
3. Preis

 
Ort  Regensburg Burgweinting
Auftraggeber  Diözese Regensburg
Zeit  1998
Kosten  6.000.000 €
 
Die starke Zunahme der Gemeindemitglieder im Regensburger Stadtteil Burgweinting führte dazu, daß die bisherige Kirche St. Franziskus nicht mehr genug Platz bot und veranlaßte die Gemeinde im Jahr 1998, einen Wettbewerb für diesen Kirchenneubau auszuloben. Auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück befinden sich bisher die alten Kirche, das alte Pfarrhaus sowie der Friedhof, neu hinzukommen sollte die neue Kirche, ein Pfarrgemeindehaus, ein Kirchturm und weitere Flächen für den Friedhof. Städtebauliches Konzept war, auf dem Gelände ein Ensemble eigenständiger Baukörper zu errichten, gleichzeitig sollte die Blickachse zwischen der alten Gemeindekirche und der Hauptstraße des neuen Wohnviertels nicht verstellt werden und die alte, in ihrem Kern romanische Kirche durch die Aufteilung der Funktionen des Neubaus von diesen eingerahmt werden. Die neue Haupterschließungsstraße erweitert sich vor dem Kirchengrundstück zu einem geplanten Stadtplatz. Der Neubau der Kirche liegt direkt auf der Grundstücksgrenze und mit seinem Haupteingang zu diesem öffentlichen Platz. Verschiedene Freiräume privaterer und öffentlicherer Prägung umgeben den kubischen Kirchenbaukörper.

Der Innenraum der Kirche hingegen ist introvertiert, sobald der Besucher eingetreten ist, soll ihn eine Atmosphäre der Stille und Besinnlichkeit empfangen. Der Innenraum ist von einer bis auf die vier Eingänge vollkommen geschlossenen steinernen Schale umschlossen. Darin eingestellt ist der Kubus des eigentlichen Kirchenraumes, der sowohl ringsum Glaswände hat als auch ein gläsernes Dach. Dadurch erhält der Kirchenraum tagsüber sein Licht von oben herab. Somit erscheint der Kirchenraum für den Eintretenden wie ein bunter, leuchtender Kristall. Die im Zwischenbereich von gläserner und steinerner Wand liegenden Kreuzwegstationen erhalten durch die farbigen Gläser ihr Licht. Bei Dunkelheit kehrt sich die Beleuchtungssituation um. Der Zwischenraum erhält künstliches Licht, das wiederum durch die farbige Glaswand fällt und den Kircheninnenraum festlich beleuchtet.
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