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Straub Beutin Architekten - Projekte
Bild Regensburg Pommernstraße

Regensburg Pommernstraße

Wettbewerb zum Wohnen in allen Lebensphasen, mit Landschaftsarchitekt Prof. Horst Schumacher

 
Ort  Regensburg
Auftraggeber  Stadtbau GmbH
Zeit  2006
 
Eine Siedlung aus den 1970 er Jahren soll neu belebt, aufgewertet und durch neue Wohnbauten ergänzt werden. Diese sollen dem Titel "Wohnen in allen Lebensphasen" gerecht werden, wechselnden Bewohnergruppen gerecht werden und auch barrierefrei im Alter zu nutzen sein.

Der Entwurf sieht eine Verlegung der Stellplätze aus dem Blockinneren zu den Rändern vor und eine Schaffung einer freien Mittelzone. In dieser wird eines grünes Band aus Spielplätzen und öffentlichen Freibereichen geschaffen, in welchem die Neubauten die Siedlung ergänzen und aufwerten.

Städtebau

Die Bestandsbauten des Gebietes folgen dem städtebaulichen Bild des Wohnens in einem fließenden, stark durchgrünten Landschaftsraum. Dieser prägende und sehr angenehme Charakter gibt jedoch keine Richtungen vor und bietet wenig Orientierungen. Das städtebauliche Konzept trägt zur Bereicherung der Siedlung bei,in dem die Mitte von einem neuen Ensemble von Gebäuden sowie einem zentralen und öffentlichen Aufenthaltsbereich eingenommen wird. Im Fokus liegt die neue Sozialstation und Flächen für gemeinschaftliche Aktivitäten. Das zusätzliche Angebot von in der Siedlung bisher nicht vorhandenen Wohnungstypen trägt zusätzlich zur Belebung der Siedlungsmitte bei.

Die Bauten für das neue Wohnen in allen Lebensphasen greifen die rechtwinklige Struktur des bestehenden Wohngebietes auf, ergänzen sie logisch mit Gebäuden und Freiflächen. Sie säumen in der neuen Mitte des Gebietes einen Platz, führen damit zugleich völlig neue Wegeverbindungen ein, ein achsiales System von Beziehungen entsteht und dient der Orientierung im Viertel. Die Viergeschossigkeit der Bestandsbauten wird übernommen.

Wohnen in allen Lebensphasen

Die neuen Wohnbauten sind in drei Baukörper gegliedert, die einen Platz bilden. Zwei kleine turmartige Bauten verlängern die vorhandenen Zeilen, sie nehmen die Wohnungen für große Familien oder für Wohngemeinschaften auf. Gegenüber liegt eine Zeilenbebauung mit den Wohnungen nach DIN 18 025 Teil 1 und 2. Diese sind in Einzelwohnungen gegliedert, die über verschiedenartige Angebote von Gemeinschaftsflächen verfügen.

Aussenanlagen

Für die Freianlagen steht das Bild von einer großzügigen Parkwiese vor dem geistigen Auge : Auf ihr wachsen Gruppen von kleineren und größeren Bäumen, allesamt hochstämmig, sie gewähren einen freien Blick durch die Stämme. Inmitten des Gebietes befinden sich, an den zentralen Platz anschließend, drei Spielgärten. Deren Lage ist konsequent frei von Fahrzeugverkehr. Ein ländlicher Holzlattenzaun dient als Einfriedung zum Schutz vor. Reihen von Obstgehölzen säumen die Wege . Auf dem schmalen Streifen zwischen Weg und Zaun, auf dem auch die Baumreihen stehen, sind üppig blühende Stauden gedacht. Innerhalb der Lattenzäune befinden sich die Spielgärten mit Wiesenflächen, Sandplätzen und Gerätschaften für die ganz kleinen und die älteren Kinder. Darüber hinaus gibt es abseits der zentralen Lage einen Ballspielplatz, der mit einem hohen Ballfangzaun ausgestattet ist.

Der mittige Platz soll gepflastert sein; unter ihm befindet sich eine Tiefgarage. Am Rand sind Staudenbeete angeordnet, gefasst in niedrigen Buchsbaumhecken. Diese sollen zusammen mit dem Pflastermuster und mehreren Reihen von Fontänen ein starkes Bild ergeben, das aus der Fußgängerperspektive genauso interessant ist wie von den Loggia im dritten OG aus besehen.

Verkehr

Das innere Wohngebiet bleibt künftig frei von ruhendem Verkehr, die derzeit vor den Häusern angeordneten Stellplätze werden in einem der Straße folgenden Ring angeordnet. Auch die Müllsammelplätze liegen auf dem Weg zwischen Haustür und Auto.
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